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Interview mit Zane Holmes
Interview mit Zane Holmes
Zane Holmes ist in Australien einer der erfolgreichsten Rettungssportler. 2004 war für den 23-Jährigen vom Klub Kawana Waters sein bisher härtestes, aber auch
erfolgreichstes Jahr. Der mehrfache Ironman-Champion der
Kellogg's-Nutri-Grain-Serie gewann vor 10.000 Zuschauern auch die australische Ironman-Championchips. Genau wie bei diesem Rennen im März schlug Holmes den drei Jahre älteren Luke Richmond auch bei der Weltmeisterschaft der Vereinsteams. Einen Tag vor diesem Triumph in Viareggio führte Jens Nathmann dieses Interview mit Holmes.
Was hältst du von dieser Rescue?
Zane Holmes:
Verglichen mit den letzten drei Rescues, an denen ich auch teilgenommen hab,
sind hier viel mehr Europäer. Und das ist fantastisch. Hoffentlich hält dieser Trend auch in der Zukunft an.
Sind die Wellen hier überhaupt hoch genug für eine Rescue?
Holmes: Die Wellen sind hier überraschend stark, das hätte ich nicht erwartet. Bei uns in Australien gibt es die unterschiedlichsten Bedingungen, aber meistens haben wir dann doch mehr Welle als hier.
Hast du gute Chancen im Ironman-Rennen?
Holmes:
Ich bin zuversichtlich, dass ich ganz gut abschneiden werde. Ich hatte schon ein paar gute Rennen und schaue auch dem Ironman-Finale optimistisch entgegen.

Wirst du im November erneut nach
Europa kommen - zum Deutschland-Pokal in Warendorf?
Holmes:
Nein, tut mir leid.
Bist du mit dem Verlauf des
Wettkampfs bisher zufrieden?
Holmes:
Oh ja, meine Ergebnisse waren bisher echt gut. Jetzt hoffe ich nur noch auf Gold im Ironman-Finale und dann bin ich richtig happy!
Wirst du auch bei der nächsten
Weltmeisterschaft wieder dabei sein?
Holmes:
Ich denke schon, die Rescue 06 wird mein nächstes großes Ziel sein.
Was meinst du, sollte das
Rettungsschwimmen olympisch werden?
Holmes: Das würde ich sehr
begrüßen, allerdings müsste dann noch viel in der Organisation getan werden, um einen Olympia-fähigen Wettkampf zu machen.
Viel Glück und vielen Dank für das
Gespräch.
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